Häufige Fragen zu einzelnen Verfahren

Als Heilpraktiker mit schulmedizinischem Hintergrund und über dreißig Jahren Berufserfahrung biete ich eine Vielzahl von Verfahren an, die darauf abzielen, Ihre Gesundheit ganzheitlich zu fördern und zu erhalten. Im Lauf der Zeit habe ich gelernt, dass viele körperliche Beschwerden eine mentale Ursache haben können. Umgekehrt hat aber auch der Körper einen starken Einfluss auf die Psyche. Dieser Erfahrung entsprechend arbeite ich nicht nur auf der rein körperlichen Ebene. Als Coach und Reiki-Meister und stehen mir weitere Zugangsmöglichkeiten zu Ihren Beschwerden zur Verfügung.

In der Regel entsprechen die von mir angewandten Methoden nicht dem Stand der Wissenschaft und sind schulmedizinisch nicht anerkannt. Sie sind allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und gelten insofern als nicht zielgerichtet. Daher kann und werde ich Ihnen auch keine Erklärungsversuche für die Wirkung der Verfahren geben. Wir müssen nicht wissen, WIE genau etwas funktioniert. Entscheidend ist, daß SIE sich nach Abschluss der Behandlung besser – im Idealfall dauerhaft besser – fühlen..

Was ist Chiropraktik?

Die Wirbelsäule ist die zentrale Stütze unseres Körpers. Sie hält uns aufrecht, aus ihr heraus werden Körperteile und Organe mit Nerven versorgt. Eine Fehlstellung der Wirbelsäule kann daher nicht nur Schmerzen im Rücken auslösen, sondern auch Ursache für viele andere Beschwerden sein.

Dabei ist es möglich, dass die Ursachen  der Beschwerden gar nicht dort liegen, wo die Schmerzen auftreten, sondern in einem ganz anderen Teil der Wirbelsäule.

Chiropraktik ist in erster Linie so etwas wie angewandte Anatomie: der Bewegungsapparat muss erst einmal in seine „Soll-Stellung“ gebracht werden, damit Gelenke, Muskeln, Sehnen und Nerven ihrer jeweiligen Aufgabe ungehindert nachgehen können.

Andere Verfahren können die Wirkung noch unterstützen. Taping beispielsweise kann den verspannten Muskeln eine dringend notwendige Erholungspause verschaffen, in der sie sich an die neue Haltung gewöhnen  können.

 

Wie kommt es zu Fehlstellungen der Wirbelsäule?

Lassen wir angeborene Fehlstellungen oder entzündliche Erkrankungen außer Acht, so entstehen Wirbelfehlstellungen in der Mehrzahl durch traumatische Einwirkungen wie Sturz, Schlag, einseitige Belastung durch Beruf und Sport oder ähnliches. Viele Wirbelsäulenfehlstellungen können schon im Kindesalter auftreten, wie etwa durch einen Sturz von Schaukel oder Fahrrad. Kommt es zum Beispiel nach einem solchen Sturz zu einer Schiefstellung des 5. Lendenwirbels und des Kreuzbeins, muß die Wirbelsäule mit Ausgleichbewegungen antworten. Somit ist die Entstehung einer Wirbelsäulenverkrümmung – bis hin zu einem Bandscheibenvorfall – absehbar.

Sind Fehlstellungen der Wirbelsäule korrigierbar?

In den meisten Fällen kann die Frage positiv beantwortet werden. Ein gut ausgebildeter und geübter Chiropraktiker kann mit einfachen Handgriffen Fehlstellungen korrigieren. Voraussetzung ist allerdings, daß noch keine Verknöcherung der betroffenen Wirbelsegmente oder der beteiligten Bänder, Sehnen etc stattgefunden hat. Dies läßt sich durch eine gezielte und sorgfältige Untersuchung der Wirbelsäule feststellen. Eine zusätzliche Hilfe können Röntgenbilder sein, die vor der Behandlung angefertigt werden. Gerade im Bereich der Halswirbelsäule sind eine sorgfältige Befunderhebung und eine ebenso sorgfältige und vorsichtige Arbeitsweise unerläßlich.

Ist Chiropraktik gefährlich?

wie immer kommt es auf die Ausbildung und die Sorgfalt des Chiropraktikers an. Vor der Behandlung muss ich die Erkrankungen und Anzeichen ausschließen, bei denen eine chiropraktische Behandlung gefählich sein könnte. Mit der notwendigen Sorgfalt können jedoch selbst Halswirbel problemlos in ihrer Fehlstellung korrigiert werden.

Während einer Schwangerschaft sollten chiropraktische Maßnahmen jedoch unterbleiben.

Hilft Chiropraktik bei Bandscheibenvorfällen?

Ein Bandscheibenvorfall darf NICHT direkt  chiropraktisch angegangen werden. Aber oft ist ein Bandscheibenvorfall eine Folge von Blockaden an anderen Bereichen der Wirbelsäule. Kann ich diese finden und lösen, können sich die Beschwerden, die der Bandscheibenvorfall verursacht, reduzieren.

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine Jahrtausende alte, ganzheitliche Behandlungsform, bei der Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers gestochen werden, um eine Wirkung zu erzielen.

Welche Idee steckt hinter Akupunktur?

Akupunktur ist in der traditionellen chinesischen Medizin verwurzelt und beruht auf einer Philosophie, die einer modernen, „aufgeklärten“ westlichen Denkweise in vielen Dingen entgegensteht.

Im chinesischen Verständnis ist der Wandel der Natur Ausdruck der inneren Gesetzmäßigkeit der Natur. Diese Gesetzmäßigkeit, die schöpferische Urkraft, wird Tao genannt. Tao erzeugt das Spannungsfeld der Polarität der Kräfte in der Natur zwischen Yin und Yang, symbolisiert durch einen Kreis mit einem schwarzen und einem weissen Teilbereich. Yang ist in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes die Sonnenseite eines Hügels, Yin seine Schattenseite. Der Himmel ist Yang, die Erde ist Yin; Yang ist männlich oder warm, Yin ist weiblich oder kalt; Yang ist aktiv, Yin ist passiv. Alle Gegensatzpaare der Natur werden so dieser dynamischen Yin-Yang-Polarität zugeordnet. Es gibt kein Yin ohne Yang, kein Yang ohne Yin; beide ergänzen sich im Wechselspiel zur Ganzheit und bilden dadurch die „Lebensenergie“ Qi.

Die chinesische Vorstellung des Begriffes Qi geht über die westliche Vorstellung von „Energie“ weit hinaus: Qi ist die Lebenskraft der Natur, die allem Lebendigen innewohnt. Qi kann nur an ihren Wirkungen erfaßt werden: Qi fließt ständig, Nichtfließen bedeutet eine Störung.

So wird in der traditionellen chinesischen Medizin Krankheit verstanden als eine Änderung des Qi, als Störung des Gleichgewichtes zwischen Yin und Yang. Die Wiederherstellung dieses Gleichgewichtes ist Behandlungsziel des Therapeuten: wenn Qi wieder gleichmäßig fließt, ist die Störung behoben, die äußeren Zeichen dieser Störung, also das, was wir als Krankheit bezeichnen, verschwinden.

Um den Fluss des Chi wieder herzustellen, werden Nadeln an spezielle, exakt definierte Punkte gesetzt.

Was ist Ohrakupunktur?

Unabhängig von der Körperakupunktur kann man das Bild eines in sich zusammengekauerten Menschen in ein Ohr projizieren: so ergibt sich ein ziemlich genaues Bild der Lage der organbezogenen Punkte dort, wobei neuere Forschungen des Franzosen NOGIER nicht immer mit den chinesischen Überlieferungen übereinstimmen. Aber diese geringen Unterschiede haben auf die Therapie keinen Einfluß. Das Ohr enthält keine Meridiane, die Punkte liegen hier sehr viel näher aneinander als am übrigen Körper und sind bei einer Störung des Qi im entsprechenden Organ oft gereizt: Dies kann sich durch eine Schwellung des Punktes deutlich machen oder durch eine Rötung. Meistens sind diese Punkte dann auch druckschmerzhaft, vereinzelt sogar sehr druckempfindlich. Diese gereizten Punkte bedürfen dann einer gezielten Nadelung, denn gerade die Ohrpunkte haben fast alle über den anatomischen Organbezug hinausgehende, den Menschen in seiner Gesamtheit betreffende funktionelle Eigenschaften.

Ohrakupunktur ist für den Patienten in aller Regel mit weniger Unannehmlichkeiten verbunden als Körperakupunktur; deswegen wird in dieser Praxis hauptsächlich mit Ohrakupunktur gearbeitet.

Was ist ein Akupunkturmeridian?

 

Meridiane sind gedachte Energielinien, die in oder unter der Haut liegen, sich durch den ganzen Körper erstrecken und energetisch mit den dazugehörigen Organen verbunden sind. Die Akupunkturpunkte liegen auf diesen Meridianen; über sie läßt sich eine therapeutische Wirkung auf das Qi des jeweiligen Organsystems ausüben: Je nach Situation kann durch eine Nadel mit Hilfe der passenden Technik eine Energieblockade gelöst oder ein Qi-Mangelzustand behoben werden, aber auch ein Überfluß an Qi läßt sich so regulieren.

Der Begriff „Organe“ im chinesischen Sinne ist zu verstehen als „Funktion von Organsystemen“ und deswegen nicht auf den anatomischen Bau oder die physiologische Funktion einzelner Organe beschränkt. Das chinesische Verständnis geht darüber hinaus, auch in Bereiche, die einem Europäer nicht unbedingt einleuchten: so kann beispielsweise eine Energiestörung des Organsystems „Niere“ auch für Gelenkerkrankungen, Angstzustände oder Depressionen verantwortlich sein, obwohl die Niere nach westlichen Kriterien einwandfrei arbeitet.

Auch die chinesischen Organsysteme sind in Yin- und Yang- Organe unterteilt: Yin-Organe sind Lunge, Herz, Milz-Pankreas, Niere, Leber; Yang-Organe sind die Hohlorgane Dickdarm, Dünndarm, Magen, Gallenblase, Blase. Jeweils ein Yin- und ein Yang-Organ bilden eine Funktionelle Einheit.

Ws ist eine Schröpfbehandlung?

Das Schröpfen ist eine schon im antiken Ägypten bekannte und geschätzte Therapiemethode. Sie entstand aus der Beobachtung, dass Krankheiten sich linderten oder sogar ganz verschwanden, wenn das, was den Körper krank machte, aus dem Körper entfernt wurde. Dieses wurde ganz besonders deutlich, wenn das Krankmachende an der Körperoberfläche saß oder durch sie hindurch getastet werden konnte. Allerdings geriet diese Methode durch falsche Anwendung im Mittelalter in Verruf.

Wie wirkt eine Schröpfbehandlung?

Heute wissen wir, dass die Haut als eine Art „Landkarte“ dient, auf der die Inneren Organe in bestimmten Hautgebieten abgebildet sind. Diese Hautgebiete werden vom gleichen Nerv versorgt wie das dazu gehörende Innere Organ, was bedeutet, daß ich über die Haut einen gezielten Heilreiz setzen kann. Schröpfen ist eine Art, einen solchen Heilreiz zusetzen.

Beim so genannten „unblutigen Schröpfen“ wird dazu auf dem entsprechenden Hautareal ein Unterdruck erzeugt. Dieser Unterdruck setzt sich durch die Haut und das darunter liegende Gewebe fort und bewirkt dort eine Anregung des Stoffwechsels.

Beim „blutigen Schröpfen“ wird die Haut vorher angeritzt. So kann Blut austreten und gestautes Gewebe wird sofort entstaut. Die Stoffwechselprodukte, die sich dort festgesetzt haben, werden ganz einfach mit dem Blut ausgeschwemmt. Auf diese Art können nicht nur Muskeln entspannt und gelockert werden, auch Entzündungen können sich schnell lindern.

Was ist das Baunscheidt-Verfahren

Carl Baunscheidt lebte im 19. Jahrhundert in Bonn und war Feinmechaniker. Eines Tages stach ihn eine Mücke in sein entzündetes Handgelenk. Zu seiner Überraschung bemerkte Baunscheidt, daß die Entzündung daraufhin ausheilte. Diese Beobachtung brachte ihn auf eine Idee: Wenn es gelänge, gezielt künstliche Mückenstiche hervorzurufen, könnten Entzündungen geheilt werden.

So entstand ein Therapieverfahren, daß noch heute nach seinem Erfinder „Baunscheidtbehandlung“ oder „Baunscheidtierung“ genannt wird: Zuerst wird die saubere, desinfizierte Haut mit kleinen Nadeln gestichelt. Zu diesem Zwecke entwickelte Baunscheidt den so genannten „Lebenswecker“. Danach wird eine spezielle Ölmischung auf die so behandelte Stelle aufgetragen. So entsteht ein künstlicher Hautausschlag. Manchmal bilden sich Bläschen, die nach einigen Tagen aufplatzen.

Wir wirkt eine Baunscheidbehandlung?

Was genau im Körper geschieht, ist noch nicht genau untersucht worden: viele Erklärungsmodelle werden bemüht, doch scheint es so zu sein, daß der Wirkmechanismus zu komplex ist, als daß er sich in einfache Formeln biegen lassen könnte. Oder anders ausgedrückt: Niemand weiss genau, WIE dieses Therapieverfahren wirkt. Aber das gilt auch für andere Alternative Heilverfahren.

Wie auch bei anderen Therapieverfahren wie dem Schröpfen oder der Akupunktur hängt die Wirkung sehr stark von der Auswahl des richtigen Behandlungsortes ab.

Coaching

Körper und Geist bilden eine Einheit. Körperliche Beschwerden haben manchmal eine nichtkörperliche Ursache oder führen zu nichtkörperlichen Problemen. Sie kenne das aus eigenem Erleben: Fühlen Sie sich körperlich krank, ist auch ihre geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Fühlen Sie sich emotional gut, fühlen Sie sich auch körperlich vielleicht leitungsfähiger als üblich.

Stressbedingte Krankheiten sind auf dem Vormarsch. Doch oft fällt es schwer zu unterscheiden, ob vorhandene Beschwerden eine rein körperliche Ursache haben oder Ausdruck einer Belastungs- oder Stresssituation sind. Wenn nur die körperlichen Symptome behandelt werden, ohne daß die seelische Komponente bei der Krankheitsentstehung berücksichtigt wird, bleiben die Beschwerden Ihr ständiger Begleiter. Denn der Streß, die seelische Ursache, bleibt.

Psychosomatische Beschwerden sind ein Hilferuf vom Körper für die Psyche

Aber auch wenn körperliche Beschwerden keine erkennbare körperliche Ursache haben, kann Coaching bei der Ursachensuche helfen und einen Lösungsweg zu akuten mentalen Problemen zeigen.
Die Grenzen zwischen "klassischer" Körperarbeit und Coaching sind fließend!

Kann der Körper meine Gedanken beeinflussen?

Probieren Sie es selbst aus: Lächeln Sie - auch wenn Sie gerade keinen konkreten Anlass haben. Nach ein paar Sekunden werden Sie merken, dass Ihr Lächeln eine Welle guter Laune in Ihnen auslöst!

Woher weiß ich, ob bei meinen Beschwerden eine psychosomatische Komponente vorliegt?

Ein einfacher Test kann bei der Problemfindung helfen: Wenn Sie auf die Reizung eines bestimmten Akupunkturpunktes reagieren, ist zumindest anzunehmen, daß eine seelische Komponente an der Entstehung Ihrer Beschwerden beteiligt ist. Und dann geht es darum, ganz bewußt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele zu behandeln. Dabei sind Ansätze wie Reiki, Meditationen oder ein "Coaching" eine wertvolle Hilfe. Dabei geht es darum, einen Lösungsweg zu finden, der Ihrer Situation und Ihren Belastungen angemessen ist: Zusätzlich zur Behandlung Ihrer körperlichen Beschwerden haben Sie die Möglichkeit, einen beseren Umgang mit der die Belastung auslösenden Situation zu erlernen: In dem Maße, in Sie immer mehr zu Ihrer Mitte, zu Ihrer eigenen Inneren Ruhe zurückfinden, werden sich auch die körperlichen Symptome bessern.

Welches Ziel hat ein Coaching?

Ein Coach ist jemand, der Sie themenbezogen und lösungsorientiert berät. Dazu stehen ihm diverse Methoden und Techniken zur Verfügung. Ziel ist es dabei nicht, einen "Neuen Menschen" aus Ihnen zu machen. Es geht nur darum, Ihnen einen Weg zur Lösung eines akuten Problems zu zeigen.

Wir arbeitet ein Coach?

Ihr Coach kann Ihnen im Rahmen von Gesprächen - Fragen und Antworten - helfen, Ihr Problem überhaupot in Worte zu fassen. Auch kann er Ihnen Techniken wie Meditationen oder Autogenes Training beibringen, sodass Sie auch selbst an sich arbeiten können.

Wie lange dauert so etwas?

Ein guter Coach will eines sicherlich nicht: dass Sie von ihm abhängig werden. Ein altes Sprichwort sagt: "Gib einem hungernden Menschen einen Fisch, und er hat einen Tag etwas zu essen. Lehre ihn fischen, und er hat sein Leben lang etwas zu essen."

Kann ein Coaching auch ohne körperliche Beschwerden sinnvoll sein?

Ein Coaching soll zur Lösung eines akuten Problems beitragen; eventuelle körperliche Symptome sind oft nur ein Türöffner. Aber wenn Sie selbst schon wissen, was Ihr Problem ist, ist es vielleicht besser, gar nicht auf körperliche Sympptome zu warten, sondern das Problem gezielt und ohne Ablenkung anzugehen - beispielsweise ganz konkret bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch oder Prüfungsangst.

Wie unterscheidet sich Coaching von Therapie?

Coaching ist konkret und lösungsorientiert auf eine spezifische Situation bezogen. Es hilft Dir, Klarheit und neue Perspektiven zu gewinnen. Es ist kein Ersatz für eine Psychotherapie!

Alternative Medizin?

Die Geschichte zeigt, dass Medizin eher eine Geistes- als eine Naturwissenschaft ist. Sie geht von den jeweils vorherrschenden Vorstellungen und Glaubenssätzen aus. So gingen wir in Europa bis ins 19. Jahrhundert von der Vorstellung aus, dass in unserem Körper verschiedene Säfte in einem Gleichgewicht zueinander stünden und dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht dieser Säfte entstünden. im 19. Jahrhundert erkannte Rudolf Virchow ZELLEN als Basisbausteine unseres Körpers und entwickelte daraus die Idee, dass Krankheiten sich auf zellulärer Ebene bemerkbar machen. Für die Chinesen hingegen war die Basis ihrer Medizin die Fünf-Elemente-Lehre, nach der die Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer sich gegenseitig stärken oder schwächen und nach der jedes Organ einem dieser Elemente zugeordnet wird. Andere Völker hatten wieder andere Ideen.
Jedes System funktioniert in seinem jeweiligen Bezugsrahmen und findet dort auch seine Grenzen. Es wäre vermessen, zu behaupten, der eigene Bezugsrahmen sei der einzig richtige, nur weil die anderen Rahmen den eigenen Glaubenssätzen widersprechen.

Kein Verfahren ist „für alles“ geeignet. Jede Methode, jedes Verfahren hat Grenzen. Und die wichtigste Grenze ist die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation. Ist diese Fähigkeit nicht mehr gegeben, müssen andere Methoden gesucht und benutzt werden. Schon Sebastian Kneipp, der „Erfinder“ der als „Kneipp-Kuren“ bekannten Behandlungsmethoden mit Wasser, wusste dies: Jeden neuen Patienten testete er, indem er ihn einem kurzen Reiz mit kaltem Wasser aussetzte. Manche Patienten waren nicht mehr in der Lage, auf diesen Reiz angemessen, beispielsweise durch Bildung einer „Gänsehaut“ zu reagieren. Diesen Patienten würde seine Methode nicht helfen.

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